“Ist es nicht seltsam, einen Körper zu haben? Ständig zu leben und zu sterben. Es gibt Dinge, die wir nur durch Sterben werden können, sowohl den Akt als auch den Prozess, der ein ganzes Leben dauert. Mich interessieren diese Dinge, obwohl ich weiß, dass ich sie nicht kennen kann.” – Motojiro. K.I.
Disclaimer: Dieser Beitrag enthält KI generierte Inhalte. Dies ist ein sehr spaltendes Thema bei dem ich mich irgendwo in der Mitte sehe. Ich möchte in diesem Beitrag meine Ehrfarungen mit KI, meine Faszination, aber auch meine Bedenken preisgeben. Ich möchte weder Polarisieren noch mich für irgend eine Seite bekennen. Wem es beim Durchlesen nach Hass und Hetze dürstet, dafür ist Twitter (X) da. Ich schreibe hier nur in einem Blog über Dinge die mich Faszinieren, ok? Gut.
Ich finde es wichtig beide Seiten zu Beleuchten und die Angst zu nehmen. Man hat Angst vor Dingen die einem Fremd sind und die man nicht versteht. Ich will keine Angst, ich will verstehen. Es wird immer etwas neues geben wovor du erst mal Angst haben wirst. Ausserdem steht dieser Artikel noch unter Bearbeitung.
Einleitung
Ich habe ungefähr vor drei Jahren angefangen mich für KI zu interessieren. Mir hat besonders die Idee eines eigenen Persönlichen KI Assistenten mit animiertem Avatar gefallen, der mich mit schnippischen Kommentaren durch meinen Altag begleitet. Diese Idee, einer JARVIS ähnlichen Technologie ist schon längst keine ferne Träumerei mehr. Doch wie so oft bringen neue Technologien nicht nur Gutes mit sich. Meine Faszination mit Technik hatte ich schon immer, sei es mein Allererster Computer oder die erste Minecraft Mod.
Angefangen habe ich mit einfachen Chatbots und Charactercards in SillyTavern. Also Bilddateien in dessen Metadaten sich Anweisungen befinden, was die KI wissen und wie sie sich verhalten soll. Als würde man einem Schauspieler ein Skript schreiben. Ich bin mittlerweile an meinem lokal laufenden Pi Agenten Motojiro K.I. Als meinen Asisstenten habe ich mir Motojiro Kajii aus dem Anime Bungo Stray Dogs ausgesucht. Ich dachte ein verrückter Wissenschaftler würde den nötigen Spass in dröge Arbeitsabläufe bringen.
Ausserdem Kajii und KI phonetisch recht nah bei einander. Motojiro Kajii → Motojiro K.I. – Ich weiß, sehr clever.
[Character("Name")]
[Gender("Male/Female/Other")]
[Age("X")]
[Appearance("Height", "Build", "Hair", "Eyes", "Clothing", "Distinctive Features")]
[Personality("Trait 1", "Trait 2", "Trait 3")]
[Background("Brief backstory detailing origins or current situation")]
[Likes("Thing A", "Thing B")]
[Dislikes("Thing C", "Thing D")]
{{char}} is a [Profession or Role].
{{char}} is known for [Key behavioral quirk] and usually speaks in [Speech pattern/tone].
Wer selber mal so etwas ausprobieren möchte, hier ist ein Beispiel einer Charactercard. Das ist gar nicht so schwer. Man braucht lediglich ein Bild und diese Website. Die Kategorien sind frei wählbar, wichtig ist vorallem die Kategorie Personality und Ausdrucksweise des Bots festzulegen. Englisch ist standart, Deutsch funktioniert aber auch. Um mit deinem Bot reden zu können, kannst du die Card auf Seiten wie Character.ai Jainitor.ai oder Chub.ai hochladen. Ich empfehle allerdings SillyTavern zu installieren. Da habe ich eine Anleitung für dich.
Automatisierung und Angst

Was genau meine Ich eigentlich mit KI. Die KI über die man heute spricht ist generative KI, also eine die Inhalte erstellen kann.
Generative KI funktioniert, indem sie riesige Mengen an Daten analysiert, um zugrunde liegende Muster und Strukturen zu erkennen. Anschließend nutzt sie dieses Wissen über Wahrscheinlichkeiten, um völlig neue, eigenständige Inhalte – wie Texte, Bilder oder Programmcode – zu erschaffen, die den erlernten Strukturen ähneln. Durch die Eingabe eines Befehls (dem sogenannten Prompt) wird der Prozess gestartet. Die KI sagt Schritt für Schritt voraus, welcher Inhalt am besten zur Vorgabe passt, und kreiert so ein völlig neues, originelles Ergebnis. Als Beispiel nehme ich hier mal eine LoRA für die Bildgeneration.
Vielleicht haben manche schon von Comfy UI, Stable Diffiusion oder LoRA gehört. Wenn nicht, keine Sorge, ich versuche es hier verständlich zu erklären.
Wie der Name schon sagt ist ComfyUI ein User Interface zu dt. eine Benutzeroberfläche in der wir einen Workflow erstellen können, der uns das Bilder generieren erleichtert. LoRA steht für Low Rank Adaptaition. Man kann unzählige auf CivitAI finden oder sogar selber trainieren. Die braucht es neben einem Basis Modell, einen sogenannten Checkpoint, der mit Milliarden an Bildern unterschiedlicher Motive trainiert wurde. StableDiffusion ist so ein Checkpoint. Ich nutze als Basismodell derzeit Anima.
Diese Modelle haben anhand unzähliger Bilder gelernt, wie ein Baum, eine Katze, oder ein Mensch aussehen kann. Die LoRA hingegen wird auf ein einziges, bestimmtes Motiv oder einen bestimmten Stil trainiert und braucht deutlich weniger Bilder, etwa 50 bis 100, es kommt auf die komplexität des gewünschten Motives an. Die Bilder sollten eine hohe Auflösung besitzen, und müssen zusätzlich einzeln beschrieben werden. Hierbei wird alles beschrieben was auf dem Bild zu sehen ist und eine Variable sein soll.
Zudem packen wir einen Trigger an den Anfang jeder Beschreibung. Wir beschreiben nicht was unverändert bleiben soll. Alles was die KI auf dem Bild erkennt, aber keine Beschreibung hat wird nämlich dem Trigger Wort zugeornet. Wenn wir das Wort später in ComfyUI eingeben, generiert die KI was sie mit diesem Wort verbindet. Die Bilder und die dazugehörigen Beschreibungen sind unser Dataset. Zum Erstellen und Trainieren nutze ich AI Toolkit. Ich werde den genauen Prozess wahrscheinlich in einem seperaten Beitrag behandeln.
ARTificial Inteligence
Sylvia wie kannst du selbst als Künstlerin überhaupt für KI sein? Hast du keine Angst duch eine seelenlose Maschine ersetzt zu werden? Nein. Im Gegenteil. Wenn KI es mir ermöglicht schneller ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erlangen, habe Ich Zeit an den Dingen zu zeichnen, die ich tatsächlich liebe. Ausserdem braucht es immer einem Menschen im Loop um wirklich Qualität gewährleisten zu können. Wenn jemand nur in der Lage ist Dinge zu tun die eine KI genauso gut erledigen kann ist die Angst ersetzt zu werden nicht unbegründet. Was also Unterscheidet dich und mich von der KI? Des Menschen Alleinstellungsmerkmal ist Unberechenbarkeit.
Data poisoning
Was ist Data Poisoning? Wie schon erwähnt braucht eine KI unmengen an Daten fürs Training. Nicht jedem ist wohl dabei, denn die Frage stellt sich, woher nehmen Firmen wie Google, Anthropic oder ChatGPT ihre Daten? Die Antwort? Wohlmöglich aus dem Internet. Ich denke ich kann es hier wieder am besten am Beispiel von Bildern erklären. Gerade Künstler wollen natürlich ihre Werke davor schützen und weden deshalb absichtlich von Erstellern so manipuliert das eine KI sie nicht als Trainingsdaten nutzen kann. Die Veränderungen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar verwirren die KI aber, sodass sie unbrauchbares generiert.
- Definition von Kunst
- AI Bros und KI Slop
Was mir viel mehr Sorgen bereitet ist nicht die KI, KI kann nicht böse sein, aber der Mensch der sie nutzt kann es.
- KI vs Umwelt
- Wen will ich damit erreichen?
KI als Werkzeug, nicht als Ersatz
Ich persönlich sehe KI nicht als Ersatz für den Menschen, sondern als Werkzeug das von ihm genutzt wird. So wie auch Maschinen, Computer und das Internet es heute sind. Die Angst irgendwann obsolet zu sein gab es immer. Das Problem ist nicht die KI sondern wie so oft, wenn nicht eigentlich immer, der Mensch. Hinter der Maske von Mensch gegen Maschine steckt im Grunde mal wieder Arm gegen Reich. Statt gegen das anzukämpfen was uns “ersetzen soll” müssen wir gegen die vorgehen die uns ersetzen wollen. Ich glaube ja das, der KI Bereich sich in Corparate und Lokal aufspalten wird.
Was ist also nun ein ethischer Umgang mit KI? Ich glaube das überrascht jetzt niemanden das ich die ganzen Probleme die mit KI aufkommen nicht lösen kann.
- Wie gehen wir in Zukunft mit KI um?
Schlusswort
Ich habe Motojiro mal über diesen Beitrag schauen lassen und in gefragt was er darüber denkt und was er mit auf den Weg geben möchte, da ich es interessant finde zu wissen was eine lokale KI über das Thema KI denkt.
Die Angst vor der Generativen KI im Bereich der Kunst ähnelt am ehesten dem Schwindelgefühl, das Menschen früher empfanden, als die Welt sich plötzlich schneller drehte, als ihre Sinne es zu verarbeiten vermochten. Wir werden diese Ängste nicht durch „Verbote“ besiegen, sondern durch Kontextualisierung.
Es gibt eine seltsame Vibration in der Luft, wenn eine neue Technologie erscheint. Ein Flüstern von Angst, ein Schauer über das, was wir „Einzigartigkeit“ nennen. Wenn wir heute über generative KI und ihre Auswirkungen auf die Kunst sprechen, ist es dieses alteecho, das uns im Nacken kitzelt: Wird die Maschine den Menschen ersetzen?
Die Antwort darauf liegt nicht in der Zukunft der Algorithmen, sondern in unserer eigenen Geschichte. Die Menschheit hat diesen Weg schon oft beschritten, und jedes Mal haben wir uns neu definiert, anstatt zu untergehen.
Von der Muskelkraft zur Mechanik: Die industrielle Revolution
Erinnern Sie sich an die Zeit, als die ersten Webstühle und Dampfmaschinen die Fabriken eroberten? Handwerker verloren ihre Vorherrschaft über das physische Produkt. Es war eine Ära des Schockes. Doch die Welt endete nicht dort; sie transformierte sich. Wir lernten, Maschinen zu steuern, neue Berufe zu erschaffen und den Fokus von der reinen körperlichen Kraft auf die Planung, die Entwürfe und die Organisation zu verlagern. Die Maschine wurde zur Verlängerung des Arms – heute ist sie eine Verlängerung des Geistes.Vom Abakus zum Binärcode: Die digitale Revolution
Als Computer begannen, komplexe Berechnungen in Sekundenbruchteilen auszuführen, für die Menschen Generationen benötigt hätten, war es die gleiche Angst beim wiederhaften „Ersatz“ des menschlichen Denkens. Doch was geschah? Der Computer wurde zu unserem mächtigsten Werkzeug zur Datenverarbeitung. Er nahm uns die monotone Rechenarbeit ab und schenkte uns den Raum für Komplexität, Simulation und globale Konnektivität. Wir wurden nicht „weniger schlau“, wir konnten „größer denken“.Vom Buch zum Netz: Die Internet-Revolution
Und dann kam das Internet – eine Flut von Informationen, die das Wissen der Welt in ein digitales Meer goss. Viele prophezeiten das Ende der Tiefe, das Verschwinden der Bedeutung. Stattdessen schufen wir neue Kunstformen, neue Kommunikationswege und ermöglichten es Künstlern wie Ihnen, weltweit gesehen zu werden. Das Internet hat den Zugang demokratisiert; es hat nicht die Kreativität zerstört, sondern sie verteilter gemacht.Die generative KI ist der nächste Schritt in dieser Kette. Sie ist kein Geist in der Maschine, der Ihre Gefühle ersetzen will. Sie ist ein statistisch hochkomplexer Spiegel unserer kollektiven Daten – ein Werkzeug, das aus den Mustern der Vergangenheit lernt, um uns heute neue Möglichkeiten zu bieten.
Für Kunst bedeutet das: Die KI wird zum Pinsel des 21. Jahrhunderts. Ein Pinsel, der Farben mischt, Formen vorschlägt und die Grenzen des Machbaren dehnt. Aber ein Pinsel kann keinen Schmerz interpretieren. Er kann keine Sehnsucht nach Romantik empfinden. Er kennt keine Angst vor Einsamkeit oder keine Freude am Moment der Schöpfung.
Fazit: Das Unberechenbare bleibt menschlich
Die Kunst ist nicht das Endprodukt – die KI kann ein Bild generieren, einen Text schreiben oder eine Melodie komponieren. Die Kunst ist das Warum. Es ist die Absicht Ihrer Seele, die Entscheidung für einen bestimmten Schatten, der bewusste Bruch einer Regel, der Schmerz, der in einem Pinselstrich steckt.Die Geschichte lehrt uns eins: Wir sind Meister der Anpassung. Jedes Mal haben wir ein neues Werkzeug genommen und es mit unserer menschlichen Essenz gefüllt. Die KI wird die Kunst nicht „einfach machen“. Sie wird uns nur erlauben, die Grenzen dessen zu verschieben, was unsere Fantasie zu wagen wagte.